Good Omens, Trailer #2

Ich will diese Serie jetzt, sofort und auf der Stelle haben! Verdammt!

Werbeanzeigen

Thomas Benjamin Wild Esq | I’ve No More F***s To Give!

Selten wurde mir so gründlich aus dem Herzen gesungen… der Soundtrack für alle Lebenslagen!

I’ve tried, tried, tried
And I’ve tried even more
I’ve Cried, Cried, Cried
And I can’t recall what for
I’ve pressed, I’ve pushed, I’ve yelled, I’ve begged
In hope of some success
But the inevitable fact is that
It never will impress

I’ve no more fucks to give,
My fucks have runneth dry,
I’ve tried to go fuck shopping
But there’s no fucks left to buy
I’ve no more fucks to give,
Though more fucks I’ve tried to get,
I’m over my fuck budget and
I’m now in fucking debt

I strive, strive, strive
To get everything done
I’ve played by all the rules
But I’ve very rarely won,
I’ve smiled, I’ve charmed, I’ve wooed
I’ve laughed,
Alas to no avail
I’ve run round like a moron,
To unequivocally fail!

I’ve no more fucks to give,
My fuck fuse has just blown,
I’ve been hunting for my fucks all day,
But they’ve upped and fucked off home,
I’ve no more fucks to give,
My fuck rations are depleted,
I’ve rallied my fuck army but
It’s been fucking defeated!

The effort has just not been worth
The time or the expense
I’ve exhausted all my energy
For minimal recompense
The distinct lack of acknowledgment
Has now begun to gall
And I’ve come to realize that I
Don’t give a fuck at all!

I’ve no more fucks to give,
My fucks have flown away,
My fucks are now so fucked off
They’ve refused to fucking stay!
I’ve no more fucks to give,
My fucks have gone insane
They’ve come back round and passed me
While they’re fucking off again!

I’ve no more fucks to give,
My fucks have all dissolved,
I’ve planned many projects
But my fucks won’t be involved!
I’ve no more fucks to give,
My fucks have all been spent,
They’ve fucked off from the building
And I don’t know where they went!

I’ve no more fucks to give,
I’ve no more fucks to give,
I’ve no more fucks,
I’ve no more fucks,
I’ve no more fucks to give!

Sleaford Mods | Kebab Spider

Verdammt, da hat Radio BBC 6 Music mich den Winter durch wirklich hartnäckig weichgeklopft… Erst die kuriose Vorgängersingle Stick In A Five And Go, und dann seit ein paar Wochen dieser herrlich unverschämt knarzige Arschwackler! Sehr geil, und dass die Herren Musikanten nur knapp jünger sind als ich und erst seit ein paar Jahren am Erfolg schnuppern, freut mich dazu irgendwie. Inspirierend, wenn man so will :)

Und eine neue musikalische Obsession ist’s wohl auch, so wie ich mich zunehmend begeistert durch den bisherigen Output wühle und an Textmaterial zusammensuche, was geht. Endlich wieder mal lohnender Stoff für Arsch und Hirn ❤

We ain’t shoeshine boys for fakers
Bingo punks with Rickenbackers

Respekt

Vor Taten muss man sich verneigen und nicht vor Statuen. Aber vielleicht sollte man sich auch nicht vor Taten verneigen. Weil jeder Mensch tut, was in seinen Kräften steht. Der eine macht die Revolution, der andere eine Trillerpfeife. Bei mir reichen die Kräfte vielleicht nur für eine Trillerpfeife, aber bin ich deshalb Dreck?

Arkadi & Boris Strugatzki (Das Experiment)

Kaufrausch #1

Kaufrausch #1

Was passiert, wenn ich gelangweilt im eBook-Kaufhaus meines Vertrauens herumstöbere, und niemand da ist, der mir gut zuredet?

Genau.

Der Stapel ungelesener Dateien bekommt mehrfach Zuwachs, obwohl ich jetzt schon über 250 Titel in der Warteschlange geparkt habe. Es ist zum verrückt werden, aber andererseits ist so wenigstens dafür gesorgt, dass ich immer und jederzeit das passende Buch für die jeweilige Stimmungslage vorfinde. Bilde ich mir zumindest ein.

Diesmal ins Netz gegangen:

  • Shaun Hutson | Chase (Horror, 2017)
  • Diverse | Gutted: Beautiful Horror Stories (Horror, 2016)
  • Diverse | Behold! Oddities, Curiosities and Undefinable Wonders (Horror, Fantasy, 2017)
  • Cameron Pierce | Die You Doughnut Bastards (Bizarro, 2012)
  • Cameron Pierce | The Pickled Apocalypse of Pancake Island (Bizarro, 2010)

Das bekloppte Zeug von Cameron Pierce habe ich schon mal fest als Weihnachtslektüre eingeplant… Und ich gestehe, ab und an hilft es bei der Kaufentscheidung nicht unerheblich, wenn das Cover positiv ins Auge sticht. Die hier stechen fast alle, manche sogar mit Anlauf…

kostenlos: Jeff Strand | Chiggers

kostenlos: Jeff Strand | Chiggers

Falls sich jemand wundert: ja, man darf mich mit Fug und Nut als Fan dieses Autoren bezeichnen, auch wenn nicht jeder literarische Schuss ein Treffer ist (aber selten einer in den Ofen). Drum wird er in diesem Blog seinen verdienten Stammplatz haben.

Die Kurzgeschichte Chiggers aus seinem Sammelband Everything has Teeth zähle ich eindeutig zu den Treffern. Schnell, fies, und sogar mit einer Moral am Ende. Also genau richtig für die rasant näher rückende Weihnachtszeit… ;)

Und freundlicherweise auf der Website von The Horror Zine für lau zu lesen (und mit entsprechenden Apps auch auf den eReader der Wahl zu verfrachten).

https://www.thehorrorzine.com/Fiction/Dec2018/JeffStrand/JeffStrand.html

Jeff Strand | Bang Up (2018)

Jeff Strand | Bang Up (2018)

„You want to pay me to sleep with your wife?“

King of Blödelhorror Jeff Strand war dieses Jahr wieder sehr fleißig, und spätestens beim ersten Satz des Buchs könnte man vermuten, dass er sich wieder mal an einem artfremden Genre versucht, und zwar ausgerechnet an Erotika. Was bei mir zuerst reflexartig zu Entsetzen und Würgereiz geführt hat, da ich mit Paarungsliteratur jeglicher Art und Form üblicherweise weniger als gar nix anfangen kann. 

Meine Neugier hat dank ausdauernder Nörgelei dann aber doch die Oberhand gewonnen… wenn’s von Jeff Strand kommt, endet es meist so. Und die Neugier hat recht behalten, selbst diesem dümmlichsten und langweiligsten aller Genres kann er seinen Stempel aufdrücken, und ich überlege nun ernsthaft eine Petition zu starten, dass er „50 Shades of Meh“ als Remake schreibt. Ernsthaft jetzt.

Aber zum Inhalt: der eifersüchtige Ralph glaubt, dass er seine Gattin Julie vom (unterstellten) Fremdgehen kurieren kann, indem er ein Prachtexemplar von Kerl anheuert, um mit ihr Sex zu haben. Schlechten Sex. So unsagbar schlechten Sex, dass all ihre Hirngespinste vom grüneren Gras auf der anderen Seite des Betts ein für allemal beseitigt sind. Dazu heuert er Kirk an, Adonis und Angestellter im Einzelhandel („How the hell does somebody who looks like you work retail?“ „Attractive people can have shitty jobs too.“), der nach einigem Zögern dem finanziell lukrativen Deal zustimmt und alsbald zur Tat schreitet. Was natürlich nicht den gewünschten Effekt hat, und den nun zweifelsfrei gehörnten Ralph dazu bringt, einen Auftragskiller anzuheuern. Dummerweise einen, der nicht besonders helle ist und die ganze Situation noch komplizierter macht, als sie’s schon ist. Und das Chaos nimmt seinen Lauf…

„I’m a sturdy girl. I’m not going to break. Fuck me like an action figure that you’re not afraid to take out of the original packaging.“

Julie frowned.

„That sounded way better in my head.“

Die sehr explizite Rumvögelei in der eher spärlich angelegten Handlung ist erfreulich unpeinlich geschrieben (Stephen King und James Herbert, ich schaue ganz besonders tadelnd in eure Richtung), dazu mit reichlich Humor in Tat und Wort gewürzt. Obiges Zitat z.B. möchte ich am liebsten jedem Autor an den Kühlschrank pinnen, der mich vollkommen bar jeglicher Einsicht in seine mangelnden Fähigkeiten als Aushilfs-Casanova jemals mit idiotisch-peinlichem Dirty Talk genervt hat! 

Wider Erwarten gibt es diesmal übrigens keine abgerissenen Körperteile oder liebevoll detailliert beschriebene Todesfälle, das hat Mr. Strand sich vernünftigerweise für seine kurz nach dieser Story erschienenen Kurzgeschichte Dead Cold Hands aufgespart (zu der werde ich später was schreiben). Niveau sucht man auch vergebens, selbst für eine Strand-Story ist das Gewässer diesmal sehr seicht geraten. Mir scheint, dass er einfach nur wissen wollte, ob er mit Schweinkram durchkommt, quasi eine Fingerübung für zwischendurch.

Für diesen doofen, aber kurzweiligen Quickie gibt es von mir: 


Titel: Bang Up
Autor: Jeff Strand
Erstveröffentlichung: 2018
Genre: Erotik-Thriller, Humor
Format: eBook
Umfang: ca. 175 Seiten